Man sagt, dass die Engel im Himmel Plätzchen backen, wenn in der Adventszeit ein besonderes Leuchten den Himmel erhellt. Ein stiller, fast magischer Anblick – so wie ich es auf dem Foto für diesen Beitrag eingefangen habe. Für mich ist dieses Licht ein Zeichen von Hoffnung in Zeiten, in denen das Leben schwer ist.
Das Jahr 2025 war kein leichtes Jahr. Es brachte große Herausforderungen mit sich – mir persönlich allem voran den Verlust meiner Mutter nach schwerer Krankheit. Dazu kamen weitere Schicksalsschläge und die täglichen Anforderungen des Lebens mit einer chronischen Erkrankung. All das hat viel Kraft gekostet und mich gelehrt, noch achtsamer mit mir selbst umzugehen.
Mit einer chronischen Erkrankung zu leben bedeutet ohnehin, Grenzen zu kennen und immer wieder neu anzunehmen. Wenn dann Trauer, Abschied und andere Belastungen hinzukommen, gerät vieles ins Wanken. In Momenten, in denen der Verstand keine Antworten mehr findet, hilft mir der Glaube daran, dass alles – selbst das Schwere – einen Sinn haben könnte. Er macht nichts ungeschehen – aber er hilft, das Untragbare ein wenig tragbarer zu machen.
Besonders dankbar bin ich für die Menschen, die mich in diesem Jahr begleitet haben. Für Nähe, Mitgefühl, Zuhören und Hilfe – von erwarteter wie auch völlig unerwarteter Seite. Das Gefühl dieser Unterstützung hat mich zutiefst berührt. Gerade in schweren Zeiten zeigt sich, wie wertvoll echtes Dasein ist.
Ich danke euch von ganzem Herzen und wünsche euch und allen gesegnete Weihnachten, stille Momente der Ruhe, Kraft für alles, was vor euch liegt – und immer wieder kleine Lichtblicke, in denen es scheint, als würden die Engel im Himmel Plätzchen backen.
Herzliche Grüße
Muna
