Willkommen!

Als Betroffene möchte ich mit diesem Blog Menschen unterstützen, die genau wie ich an Morbus Bechterew erkrankt sind.

Die Idee zu diesem Blog schlummert schon lange in mir. Doch als ich kurz vor Antritt meiner Kur mit der Diätassistentin des Kurhauses meinen Ernährungsplan durchsprechen wollte, wusste diese so aufgeschlossene und freundliche Dame kaum etwas über die Möglichkeit, mit der Ernährung meinen Freund „Morbus“ in den Griff zu bekommen. Ich fragte mich „wenn selbst das Personal dieser Fachklinik so wenig darüber weiß, wie ist es dann mit den vielen Betroffenen?“

Ich war so unendlich dankbar, als ich nach vielen Wochen und Monaten des Haderns und der dunklen Gedanken rund um diese unheilbare Erkrankung endlich eine Möglichkeit gefunden hatte, wieder die Führung meines Lebens in die Hand zu nehmen und dies nicht meinem Freund „Morbus“ zu überlassen. So fühlte es sich zumindest an.

In diesem Blog werde ich nichts kleinreden – die Krankheit ist und bleibt unheilbar. Und sie fühlt sich stellenweise schrecklich an. Die Symptome sind so vielfältig, dass wir die Diagnose lange Jahre nicht erhalten und somit gezielte Hilfe auf sich warten lässt. Viele von uns haben eine Odyssee hinter sich: Jahrelange und anhaltende Rückenschmerzen, vielleicht andere führende Symptome, die das Erleben einschränken …. Verständnislosigkeit … Ratlosigkeit … vielleicht Verzweiflung.

Durch einen anderen Betroffenen bin ich auf Forschungsergebnisse gestoßen, die mir eine Tür öffneten: Die London-anti-starch-diet (eine stärkefreie Ernährung) beschäftigt sich studienbelegt mit einem wichtigen Aspekt der Erkrankung. Dazu später mehr.

Ich möchte es mir zur Aufgabe machen, andere Betroffene über das zu informieren, was ich mir in mühevoller Kleinarbeit an Informationen über Monate hinweg zusammengesucht habe und was sich bei mir – und vielen anderen Betroffenen – als hilfreich erwiesen hat. Es gab einen Punkt in den vergangenen zwei Jahren, an dem ich beschlossen (!) habe, mich von der Erkrankung nicht „krummbiegen“ zu lassen, sondern wieder aufrecht durch mein Leben zu gehen. Und nicht kräftezehrend gegen diese Erkrankung zu kämpfen, sondern diese anzunehmen und als Teil meiner Selbst in mein Leben zu integrieren. Von diesem Zeitpunkt an begann gravierende Besserung.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich außerdem einen ganz besonderen Blick auf „Morbus“ und kann den Verlauf dieser Krankheit auf einer weiteren Ebene positiv beeinflussen … ich werde davon erzählen und damit vielleicht auch für dich wertvolle Sichtfenster öffnen … tritt ein und nimm dir mit, was du brauchen kannst und lass vorbeiziehen, was dich nicht erreicht.

Einen schönen zweiten Advent euch allen und liebe Grüße,

Muna

Ein wichtiger Hinweis: Diese Erfahrungsberichte sind in keiner Weise mit einem ärztlichen Rat vergleichbar oder können gar die Behandlung durch einen solchen ersetzen. Auch ich bin weiterhin in engmaschigen Kontrolluntersuchungen eingebunden und das ist auch gut so. Es ist ein Punkt, der mir ermöglicht, die Erkrankung bis zur Symptomfreiheit einzudämmen, auch ohne regelmäßige Medikation.

Dein Körper ist dein Tempel…     

Gibt dir das Leben Zitronen, mach‘ Limonade draus

Fluch und Segen

Bist du bereit?

Zum Jahresausklang noch etwas Tiefsinniges …

Die Macht der Gedanken

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