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Liebe Leser*innen,

nach einer längeren Pause melde ich mich heute wieder zurück. Es war viel los in den letzten Monaten. Das Leben stellte mich vor viele Herausforderungen, denen ich mich zuwenden musste. Einige davon waren selbst erwählt, wie z. B. die Planung einer umfassenden Sanierung meines alten Fachwerkhauses – immer eine Überraschung wert … 😉

Nicht zuletzt habe ich erst kürzlich einen starken Erkrankungsschub überwunden, den ich kurz nach meiner zweiten Corona-Impfung erlitten hatte – ein kausaler Zusammenhang ist nicht bewiesen, jedoch auch nicht ausgeschlossen. Da blieb mir trotz aller anderen Bewältigungsstrategien lediglich, zwei Wochen mit starker Medikation zu verbringen. Diese beeinträchtigte mich sehr und führte zu Arbeitsunfähigkeit. Mein Freund Morbus zwang mich so zur Ruhe. Der positive Nutzen: Die Erkrankung ist nunmehr wieder in Remission und mir geht es subjektiv wieder viel besser.

Diesen Blog betreibe ich inzwischen mehr als zwei Jahre und habe viel positive Resonanz erfahren. Weil das Leben sich jedoch verändert, suchte ich in den letzten Monaten nach Möglichkeiten, mein Unterstützungsangebot anders aufzustellen. Daher war ich auch sehr von der geplanten App für uns Bechtis begeistert, von der ich euch berichtet hatte. Die Entwicklung dieser an sich sehr wertvollen Hilfe schlug inzwischen eine etwas andere Richtung ein, als es meine persönliche Intention ist – diese App an sich ist jedoch eine zeitgemäße gute Hilfe.

Wenn ich mich heute an den Zeitpunkt meiner Diagnose erinnere, hätte ich mir neben all der Unterstützung meines sozialen Netzwerks eine Person an meiner Seite gewünscht, die diese Krankheit ebenfalls in sich trägt – jedoch damit einen konstruktiven und positiven Umgang gefunden hat. Jemanden der die Erkrankung auch aushalten und in sein Leben integrieren musste. Eine Person, die also genau wusste, wovon ich sprach, ohne es „besser wissen“ zu wollen. So bin ich z. B. der Meinung, dass Betroffene einen anderen Blickwinkel auf die Erkrankung einnehmen können, als alle anderen wissenschaftlich bestens Informierten.

Auch aus meiner Arbeit heraus kann ich sagen, dass Menschen mit ähnlichen Erfahrungen in der Biografie in der Lage sind, ein ganz anderes Verständnis aufzubringen, als jede noch so zugewandte, informierte und hilfsbereite andere Person. Wenn mir dann also jemand ganz authentisch und kongruent Rat gegeben hätte, in Kombination mit dem „guten Beispiel“, dann hätte mir das sehr genutzt.

Das war und ist ja auch immer mein Antrieb gewesen, hier in diesem Blog meine Erfahrungen mit euch zu teilen und Mut zu machen.

Umso mehr freue ich mich, euch heute davon berichten zu können, dass ein renommierter Buchverlag aus Hannover auf mich zukam und mich als Autorin für einen neuen Erfahrungsratgeber anfragte.

Wir konnten in der letzten Woche die Zusammenarbeit für ein Buch vertraglich festmachen, in dem neben dem evidenzbasiertes Wissen eine gute Portion „komm, du schaffst das!“ in einem einzigen Werk vereint werden sollen… Lasst euch also überraschen – auch wenn die Veröffentlichung noch etwas auf sich warten lässt und in der zweiten Jahreshälfte 2022 geplant ist.

Wenn ihr gern bestimmte Themen darin behandelt sehen wollt – dann schreibt mir.

Für heute mit ganz lieben Grüßen aus dem Harz – ja, auch wir haben schöne Bergseen ;-)))

eure Muna

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