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Urlaubsgrüße aus Terrassanien

Letztes Jahr um diese Zeit war z. B. Urlaub in Griechenland noch normal. Wir alle sind seit Anfang des Jahres damit beschäftigt, dieses Wort neu zu definieren. Laut Duden bedeutet normal „der Norm entsprechend, so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt“.

Was ist dieser Tage die allgemeine Meinung? Was ist dieser Tage DAS ÜBLICHE / RICHTIGE?

Jeder muss seinen individuellen Umgang mit diesen herausfordernden Zeiten finden. Eine günstige Gelegenheit, nach innen zu blicken. Sich mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen auseinanderzusetzen. Wir sind aufgefordert, uns auf uns SELBST zu beziehen. Viel zu oft beziehen wir uns auf andere Menschen und machen unbewusst unseren Wert an dem Verhalten anderer uns gegenüber fest. Diese Zeit ermöglicht es uns aber auch, dass wir uns wieder mehr mit uns selbst beschäftigen und unser SELBST weiter wachsen lassen können.

Manchmal gefällt einem vielleicht nicht, was man bei / in sich findet („Baustellen“ können ja echt nervig sein ;-))… manchmal ist man vielleicht sogar überrascht, in sich selbst Stärken und Ressourcen zu entdecken, mit denen man nie gerechnet hätte und auf die man ohne die Corona-bedingten Änderungen nicht gestoßen wäre …

Insgesamt ist es aber zu jeder Zeit gut, einen guten Umgang mit Herausforderungen zu finden – viel Handwerkszeug zu kennen und flexibel im Denken und Handeln sein zu können. Seinen eigenen „Kern“ zu kennen und als ANKERpunkt nutzen zu können und dabei doch flexibel genug zu sein, um sich wechselnden Umweltbedingungen anpassen zu können – so kann es leichter gelingen, bestärkt aus solchen Situationen herausgehen. Warum greifen dies z. B. Selbstverteidigungssportarten auf und nutzen die „Angreiferenergie“, indem sie diese flexibel umlenken und für sich verwenden/nutzbar machen, anstelle sich ihr frontal und „flexibel“ wie ’ne Bahnschwelle entgegenzustellen???

„Dem offenen Geist liegt das Bedeutsame zu Füßen …“ … in diesem Sinne wünsche ich euch allen eine entdeckungsvolle und genüssliche Urlaubszeit …

viele liebe Grüße von Muna

PS. Wir haben in diesem Jahr beschlossen, daheim zu bleiben – einen Pool zu bauen und die freie Zeit mit dem Genießen zu verbringen – und Meditation/Innenschau. Eine meiner Vorstellungen von Urlaub ist zwar immer noch, sich an einen gedeckten Tisch zu setzen und mal nicht selbst kochen zu müssen. Zum Glück haben ja die Restaurants auch in Deutschland einiges zu bieten. Doch gemeinsam mit den Lieben das Essen liebevoll und mit viel Zeit und Hingabe als „slow food“ zu kochen, hat auch seinen Reiz. Es gab im Ofen gebackenes Zanderfilet mit Zitronen-Carpaccio, Pinienkernen und Zitronentymian… dazu selbst angebauten Mangold mit Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne angedünstet … ein mediterraner Genuss … wir holen den Urlaub nach Hause 😉

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