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Die Macht der Gedanken

Vielleicht fühlst du dich durch die Berichte in diesem Blog bereits etwas ermuntert … das würde mich sehr freuen, denn das ist mein Bestreben. Vielleicht fragst du dich aber auch, wie du das Beschriebene umsetzen sollst.

Oft sind es negative Gedankenstrukturen, die Menschen davon abhalten, Veränderungen zuzulassen. So etwas könnte der Gedanke „das halte ich eh nicht durch“ oder „ich habe so was ja noch nie gekonnt“ oder „das ändert doch sowieso nichts“ sein.

Wenn du aber trotzdem noch diesem Blog weiter folgst, ist in dir vielleicht etwas, das ich gern als den Funken Hoffnung bezeichnen möchte. Und vielleicht braucht dieser Funke nur noch ein wenig mehr Kraft durch Überzeugung, um aktive Versuche folgen zu lassen.

Ich selbst bin ein Mensch, der nicht einfach alles glaubt, wenn mir jemand etwas Neues berichtet. Steht das dann sogar meinen bisherigen Erkenntnissen entgegen, braucht es für mich schon Beweise, damit ich das glauben kann.

Wenn ich dir nun also an diesem Punkt die Meditation als ein Mittel zur Krankheitsbewältigung näherbringen möchte, wird das bei dir vielleicht Ungläubigkeit und ein Schmunzeln auslösen. Einige Menschen schieben die Meditation in den Bereich der Esoterik – meist aus Unwissenheit. Wie aber Meditation und Achtsamkeitstraining in der Lage sind, Gedanken- und sogar Gehirnstrukturen zu verändern, zeigt sehr anschaulich der Film „Revolution der Selbstlosen“.

Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade untersuchen in diesem Film eigentlich die Frage, ob es Teil der menschlichen Natur ist, uneigennützig zu handeln. Auch wenn der Film sich vorwiegend mit einem anderen Grundgedanken beschäftigt – dem Altruismus – zeigt er doch wissenschaftlich belegt sehr anschaulich, wie wir mit Meditation Veränderung bewirken können. So wird in diesem Zusammenhang auch von Matthieu Ricard berichtet, der als gelernter Molekularbiologe und buddhistischer Mönch, der in Meditation mehr als geübt ist, an Forschungen zur Veränderung der Gehirnstrukturen aktiv beteiligt war. Veränderungen seiner Gehirnstrukturen konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Ebenso eindrucksvoll wird von Ergebnissen berichtet, wonach die Verhaltensauffälligkeiten der Schüler an Brennpunktschulen in den USA mit Hilfe von Meditationsübungen verringert werden konnten. Das alles zeigt sehr anschaulich, wie man mit wenig Aufwand viel bewirken kann. Als entspannendes Verfahren ist Meditation ohnehin per se geeignet, auf deinen Stresshormonhaushalt günstigen Einfluss zu nehmen. (Zur Erinnerung: Das Stresshormon Cortisol steht im Verdacht, die Erkrankung zu befeuern.)

Um jetzt den Bogen zu schließen: Wenn dir negative Gedankenmuster im Weg stehen, um gewünschte Veränderungen umzusetzen, kann Meditation EIN Weg sein, diese negativen Gedanken zu verändern. Mit dem Bericht heute möchte ich darauf aufmerksam und dich vielleicht neugierig machen. Weitere Hinweise in dieser Sache folgen.

Da dies ohnehin ein Schlechtwetterwochenende zu sein scheint, findet sich für dich vielleicht auch die Zeit für diesen Film. Liebe Grüße von Muna

P. S. Auch wenn du nicht betroffen und aus anderen Gründen hier bist, ist dieser Filmbeitrag sehr wertvoll 😉

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