Allgemein

Dein Körper ist dein Tempel…     

… halte ihn sauber und rein, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Willkommen in 2019! Der Jahresanfang eignet sich besonders gut für neue Vorhaben. Wenn du noch eine kleine Anregung brauchst … ich stelle dir heute mal eine weitere Sichtweise vor: Bisher galt mein Fokus in den Berichten hier sehr der Ernährung, da ich dadurch für mich den nachhaltigsten Erfolg spüren konnte. Sport war zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon eine Selbstverständlichkeit in meinem täglichen Leben. Daher war es vielleicht noch nicht ganz deutlich geworden, welche tragende Rolle dem Sport mit Blick auf Beschwerdefreiheit unter Morbus Bechterew zukommt.

Wer meinen Blog verfolgt, hat sicher bereits gemerkt, dass ich ein Freund von Metaphern bin. Daher möchte ich zur besseren Veranschaulichung auch heute mit einem Bild arbeiten.

Wenn wir uns vorstellen, dass unser Körper unser Tempel ist, dann sollten wir diesen als etwas Heiliges ansehen, das uns anvertraut wurde, um damit gut und verantwortungsbewusst umzugehen. Wir dürfen daran bauen, damit er uns ein gutes Gefühl geben kann und unsere Seele Lust hat, darin zu wohnen und wir uns geborgen und wohl fühlen können. Wir sollten ihn sauber (Körper/Ernährung) und rein (Geist/Gedanken) halten und ihn mit Leben (heißt auch: Bewegung) füllen. Was passiert aber, wenn wir ihn nicht pflegen? Er verschmutzt, wir fühlen uns nicht mehr wohl. Er kann unsere Seele nicht mehr gut beherbergen und verfällt womöglich, wenn wir das Gebäude nicht gut pflegen.

Ich finde, dieses Bild passt sehr gut. Denn nicht nur die Ernährung allein spielt dabei eine Rolle, um unseren Körper „rein“ zu halten. Wenn ich mein „Gebäude“ gut pflegen möchte, zählt dazu auch ein individuell angepasstes Trainingsprogramm. Denn unser Haltungsapparat braucht auch kräftige Muskeln, um uns aufrecht durchs Leben tragen zu können. Werden die aber nicht aufgebaut und ständig „gepflegt“, bilden sie sich zurück und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Ähnlich einem Gebäude, was ich vielleicht im Winter nicht ausreichend heize … dem können die äußeren Einflüsse enorm schaden und zum Verfall führen.

Es liegt also bei jedem selbst, wie er seinen eigenen Tempel pflegt.

Nun brauchst du nicht denken, dass ich eine vorbildlich Betroffene wäre, die immer und jederzeit ihre eigenen Vorsätze super umsetzen kann. Auch ich hatte eine Zeit, in der ich meine beruflichen Vorhaben in den Vordergrund gerückt und mir somit weniger Zeit für mein Sportprogramm genommen hatte. Das war meine eigene Entscheidung! Das führte dazu, dass sich erneut einige negative Symptome durch die Vorschäden einstellten. Ich hatte das Glück, das mich mein behandelnder Arzt in der Reha-Klinik etwas schockierte. Warum das Glück ist? Weil es manchmal etwas „Anstoßendes“ braucht, um aus einer Routine auszubrechen. Es kann einen Perspektivenwechsel möglich machen, um die notwendige Veränderung herbeizuführen. Es ist also „nötig, um zu wenden“. Er wies mich unter anderem auf ein Video hin, dass einen ungünstigen Verlauf der Erkrankung zeigt. Und ich reagierte sehr betroffen. Das sollte auf keinen Fall meine Zukunft sein! Ich konnte meinen Blick dadurch wieder mehr auf meine umfassende Gesunderhaltung lenken und gute Entscheidungen für mich treffen. Was nutzt mir das nächste berufliche Erfolgserlebnis, wenn ich die Früchte dieser Arbeit nicht genießen kann? Mein herzlicher Dank richtet sich an dieser Stelle an meinen behandelnden Arzt!

Wer sich jetzt vielleicht fragt, warum ich in meinem Blog sehr oft von Dankbarkeit spreche, dem möchte ich sagen, dass aus der Dankbarkeit ein tiefer innerer Frieden wachsen kann… auch das passt wieder zu dem Bild des Tempels. Und darum geht es doch letztendlich: Dass Körper, Geist und Seele miteinander im Einklang sind 🙂

Ich wünsche allen für 2019 positive Veränderungen! Eure Muna

P. S.: Wenn du als Betroffener noch etwas brauchst, um eine positive Veränderung in deinem Leben herbeizuführen, dann kannst du dir das Video anschauen. Aber bitte bedenke, dass es schockieren könnte! (folge diesem link). Mein Respekt gilt diesem jungen Mann, der so tapfer mit seinem IST-Zustand umgeht. Auch das zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die Einstellung ein wesentlicher Bestandteil der Krankheitsbewältigung ist! Und auch ihm hilft Sport, Sport, Sport 😉

 

 

 

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